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Kultur

Ein wenig Geschichte


Schon 5000 Jahre vor Christus lebten Menschen hier, das ist wissenschaftlich belegt. Wir wissen wenig über die Bewohner jener Zeit doch sind einige Monumente übriggeblieben.  Besuchen Sie zum Beispiel den Grabhügel von “Cairn de Barnenez” bei Morlaix oder die Menhire in der Nähe von Carnac.

                   


Ungefähr 500 Jahre v. Chr. siedelten sich die Kelten in Armorica an. Sie flohen vor den Barbaren und kamen mit Schiffen an die Küste der Bretagne. Das sind die Väter der heutigen Bevölkerung. Dies spiegelt sich bis heute in unter anderem der Sprache, der Musik und der allgegenwärtigen Symbolen wider.

57 v. Chr. besetzten die Römer die Bretagne und hatten hier das Sagen. Die Römer verliessen die Bretagne wieder, die Ureinwohner blieben aber.

Im Laufe des sechsten Jahrhunderts überquerten mehr und mehr Kelten den Kanal um sich in Armorica niederzulassen. Sie gaben ihrem neuen Gebiet den Namen “Klein Britannien’.

Zu Beginn des 10. und bis ungefähr zum 14. Jahrhundert bekam die Bretagne langsam aber sicher feudale Züge :  Sowohl die französischen als auch die englischen Könige hatten ihr Auge auf die Bretagne fallen lassen. Im 15. Jahrhundert kannte der Staat Bretagne seinen Höhepunkt :  Sein Herzog liess sich in Nantes nieder. Mit ihm begann eine neue Epoche, in der die Künstler viel Entfaltungsfreiheit hatten und der heimatlichen Kultur  grosse historische Bedeutung zuteil wurde. Dies waren goldene Jahre für die Bretagne was natürlich Frankreich nicht entging. Frankreich beschloss ein wenig vom Erfolg der Bretagne zu profitieren und so wurde sie in 1488 bei der Schlacht in Saint Aubin du Cormier in 1488 besiegt. Die Bretagne wurde ein Teil Frankreichs.

Während des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stagnierte hier die Wirtschaft obwohl die Bretagne eine sehr wichtige Fischkonservenindustrie hatte. Die Fischer gingen bis Neufundland und Island auf Fang. Mehr und mehr wiesen Dichter, Ethnologen und andere Wissenschaftler auf ihre Traditionen und Legenden hin und so wuchs bei der Bevölkerung das keltische Bewusstsein.
Die Bretagne litt schwer unter dem zweiten Weltkrieg, seither erholte es sich aber sehr gut. Hier sind die Autobahnen gratis, der ICE ist in der Bretagne schon angekommen. Auch die Flughäfen tragen dazu bei, dass die Bretagne sehr gut erschlossen ist. Dank den vielen Verbindungen über dem Kanal ist die Bretagne heute die zweit besuchteste Region Frankreichs.

 
Sprache

Das bretonisch ist eine keltische Sprache die nicht offiziell anerkannt ist : Für die ganze Republik Frankreich ist französisch die offizielle Sprache. Aber Sie werden in der Bretagne überall auf das bretonisch stossen. So werden Hinweise für Dörfer, Städte und andere Orte meistens in französisch und bretonisch angegeben.